Herzlich Willkommen auf den Webseiten der Stadt Hückeswagen. Hier haben Sie die Möglichkeit, direkt zu Einstiegspunkten in der Webseite zu springen:

Hückeswagen

Diese Seite wurde von www.hueckeswagen.de ausgedruckt. Sämtliche Rechte an Texten, Bildern und anderen Medien liegen bei der Stadt Hückeswagen.

Kontrast:
Schrift:

Breitbandausbau im gemeinsamen Förderprojekt Hückeswagen – Wipperfürth (Stand: 15.08.2019)

 

 

Bund und Land fördern den Breitbandausbau in beiden Kommunen

 

Highspeed Internet steht in den Startlöchern

Schnelles Internet nimmt heute sowohl im privaten als auch im beruflichen Lebensumfeld eine immer zentralere Rolle ein. Die Bedeutung wächst im gleichen Maß mit dem Bedarf an Bandbreite. Galten 16 MBit/s noch vor wenigen Jahren nach einem Ausbau als völlig ausreichend, spricht man heute bereits bei <= 30 MBit/s von einem unterversorgten weißen Fleck – Tendenz steigend.

Die Schloss-Stadt Hückeswagen und die Hansestadt Wipperfürth sind sich der Verantwortung und Bedeutung einer ausreichenden Internet-Infrastruktur bewusst und engagieren sich bereits seit Jahren beim Internetausbau. Wurden in den bisherigen geförderten Ausbauprojekten 2009-2011 nach damaligem Stand der Technik lediglich die vorhandenen Kabelverzweiger im Umfeld des eigenen Anschlusses mit Glasfasern angebunden und der eigene Hausanschluss erfolgte weiterhing mittels vorhandenem Kupferkabel (FTTC = fibre to the curb), geht der anstehende Ausbau heute einen Schritt weiter und die Glasfasern werden bis in das eigene Haus hinein verlegt (FTTB = fibre to the building).

Als der Bund 2015 ein Förderprogramm zum Breitbandausbau initiierte, entschlossen sich die beiden Städte Hückeswagen und Wipperfürth nach getrenntem Start und der Durchführung der vorgeschriebenen Markterkundungsverfahren bereits 2016 zum Zusammenschluss und zur gemeinschaftlichen Teilnahme am dem geförderten Breitbandausbau ihrer unterversorgten Gebiete. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung hierzu wurde dann am 23. Februar 2017 geschlossen. Federführend für den gemeinsamen, am 24. Februar 2017 gestellten Förderantrag ist hierbei die Schloss-Stadt Hückeswagen.

Als vorläufiges Ergebnis des aufwändigen und langwierigen Antragsverfahrens erhielt die Schloss-Stadt Hückeswagen dann im Juli und Dezember 2017 die vorläufigen Förderbescheide von Bund und Land über gemeinsam rund 20,42 Mio. Euro zur Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke bei privatwirtschaftlichen Betreibern von Breitbandinfrastrukturen im Sinne der Ziffer 3.1 der Förderrichtlinie des Bundes.

50% der gesamten Fördersumme kommen dabei vom Bund, die anderen 50% trägt das Land Nordrhein-Westfalen über eine sogenannte Kofinanzierung bei. Der eigentlich vorgesehene Eigenanteil in Höhe von 10% an der Finanzierung entfällt, da sich beide Kommunen in der Haushaltsicherung befinden und so die zusätzliche Bedürftigkeit zur Vollfinanzierung seitens des Landes festgestellt wurde.

Nach einer Änderung der Förderbedingungen wurde dann Mitte Dezember 2017 ein Änderungsantrag auf Hinzunahme der Schulen gestellt, nachdem diese nun durch eine geänderte Aufgreifschwelle auch förderfähig wurden.

Unter Beteiligung der renommierten Anwaltskanzlei Rödl & Partner startete dann ab April 2017 ein mehrstufiges, EU-weites Konzessions-Ausschreibungsverfahren, nach dessen Abschluss sich die beiden Städte Hückeswagen und Wipperfürth freuen, mit der BEW einen leistungsfähigen, ortsansässigen Partner für den gemeinsamen Ausbau gefunden zu haben. Technologiepartner der BEW für den technischen Betrieb ist die Firma innogy TelNet GmbH aus Essen.

Eine Absichtserklärung zum Abschluss eines entsprechenden Ausbauvertrages konnte dann Ende Oktober 2018 zwischen Bürgermeister Dietmar Persian (Hückeswagen), Bürgermeister Michael von Rekowski (Wipperfürth) und Geschäftsführer Jens Langner (BEW) geschlossen werden.

Seit dieser Zeit laufen umfangreiche Vorarbeiten auf Fachebene in einem gemeinsamen Ausbaubeirat. Der Spatenstich folgt dann unmittelbar nach Vorliegen der endgültigen Förderbescheide von Bund und Land. 

Ziel ist es nun, bis zum 31. Dezember 2021 für eine nachhaltige, zukunftssichere Breitbandversorgung der im Ausbaugebiet befindlichen Anschlüsse mit gut 3.000 Haushalten, Gewerbebetrieben und Bildungseinrichtungen zu sorgen. Das Projekt umfasst dabei rund 260 km Leitungstrasse, ca. 440 km Leerrohre und nahezu 1.300 km Glasfaserkabel.

 

Welches Gebiet wird ausgebaut?

Das Ausbaugebiet beim aktuellen Breitbandprojekt umfasst alle unterversorgten, förderfähigen „weißen Flecken“ im gesamten Stadtgebiet der Städte Hückeswagen und Wipperfürth.

Das Gesamt-Ausbaugebiet wurde hierbei von den Projektverantwortlichen nach planerischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten in 18 Ausbau-Cluster unterteilt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den einzelnen Bauclustern:  

https://www.bergische-energie.de/glasfaser/baucluster/

 

Ob Sie sich in einem geförderten "Weißen Fleck" befinden, können Sie in einer interaktiven Fördergebietskarte unter folgendem Link nachvollziehen:

www.bergische-Energie.de/Glasfaser/

Während des Ausbaus werden vor Ort sicherlich einige Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen entstehen. Hierfür möchten wir uns bereits heute in aller gebotenen Form entschuldigen. Sie können sich aber sicher sein, dass wir bemüht sind, diese im Rahmen des Möglichen, so klein wie möglich zu gestalten.

Welche Breitband-Techniken gibt es und welche findet Anwendung?

 

 

Im gesamten Fördergebiet ist eine Verlegung der Variante "A" vorgesehen. Der durchgängige Glasfaserausbau von der Vermittlungsstelle bis ins Haus gilt als die leistungsfähigste und volkswirtschaftlich sinnvollste Lösung. Nur damit sind Surfgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde im Down- und Upload und auch darüber hinaus technisch möglich.

 

Wann beginnt der Ausbau und wie ist der Ausbaustand?

Der genaue Projektstart steht derzeit noch nicht fest. Er ist abhängig vom Erhalt des endgültigen Fördermittelbescheides. Derzeit wird jedoch bereits die Detailplanung für den Ausbau erarbeitet. Daraus ergibt sich dann die konkrete Ausbaureihenfolge.

Das Gesamt-Ausbaugebiet wurde von den Projektverantwortlichen nach planerischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten in 18 Ausbau-Cluster unterteilt.

Während des Ausbaus werden vor Ort sicherlich einige Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen entstehen. Hierfür möchten wir uns bereits heute in aller gebotenen Form entschuldigen. Sie können sich aber sicher sein, dass wir bemüht sind, diese im Rahmen des Möglichen, so klein wie möglich zu gestalten.

Informationen zum jetzigen Ausbaustand der einzelnen Cluster finden Sie hier: https://www.bergische-energie.de/glasfaser/baucluster/

 

Wie werde ich informiert?  

Als betroffener Hauseigentümer erhalten Sie in Kürze ein entsprechendes Anschreiben mit weiteren Informationen. Diesem Anschreiben liegt dann auch eine „Nutzungsvereinbarung für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze" (NVGG) bei, mit der Sie erklären, dass Sie mit der kostenlosen Erstellung eines Hausanschlusses an Ihrem Gebäude einverstanden sind. Ohne diese persönliche Zustimmung kann Ihr Gebäude nicht angeschlossen werden.

Die NVGG benötigen wir auch dann zurück, wenn Sie kein Interesse an einem kostenlosen Hausanschluss haben. Bitte kreuzen Sie in diesem Fall „kein Interesse“ an und senden die Erklärung in dem beiliegenden Freiumschlag zurück.

Für betroffene Bürger wird es dann nachfolgend Bürger-Infoveranstaltungen vor Ort geben. Die genauen Termine werden entsprechend des jeweiligen Baufortschritts festgelegt und frühzeitig bekanntgegeben.

Die erwähnte NVGG finden Sie unter: https://www.bergische-energie.de/glasfaser/in-drei-schritten-zum-glasfaser/

Termine Infoveranstaltungen:

https://www.bergische-energie.de/glasfaser/veranstaltungenaktuelles/

 

Profitiere ich persönlich vom Ausbau?

Die Feindaten werden nach Abschluss der Planungsphase in einer zentralen Datenbank bei der BEW zusammengefasst. Hierüber ist es Ihnen im „Self-Service“ möglich, konkrete Informationen zum Ausbau an Ihrem persönlichen Wohnort zu erhalten.

Persönliche Auskünfte zur Verfügbarkeit sind aber auch über die Hansestadt Wipperfürth, Herrn Michael Schmitz, 02267/64-292 oder 02192/88-360, oder per eMail an michael.schmitz@wipperfuerth.de möglich.

 

Was ist, wenn meine Wohnadresse derzeit nicht ausgebaut wird?

Vorrang hat zunächst der geförderte Ausbau der „weißen Flecken“. Zielsetzung ist es aber, darüber hinaus weitere Haushalte ans Breitbandnetz anzuschließen. Falls Sie Interesse haben, nimmt die BEW Sie gerne in eine Interessentendatenbank auf. Hierzu füllen Sie bitte das Kontaktformular https://www.bergische-energie.de/glasfaser/faqkontakt/ aus und senden es der BEW. Sobald ein eigenwirtschaftlicher Ausbau in Ihrem Gebiet geplant ist, werden Sie informiert.

Aktuell deutet politisch aber auch einiges auf weitere Fördermittel zur Erschließung von „grauen Flecken“ hin. Eine Definition von „graue Flecken“ existiert bislang jedoch noch nicht. Die Verwaltung beobachtet die öffentliche Förderkulisse und stellt weitere Förderanträge, sobald dies möglich ist.

 

Welche Kosten fallen für mich an und wie kann ich den Glasfaseranschluss nutzen?

 

Der Glasfaser-Hausanschluss wird bis zum Anschlusspunkt kostenlos ins Haus gelegt, wenn sich der Hauseigentümer vor Beginn der Bauphase (Stichtag wird kommuniziert) für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheidet. Einzige Voraussetzung für die Errichtung des Glasfaser-Hausanschlusses ist die Zustimmung mittels der „Nutzungsvereinbarung für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze" (NVGG). Diese muss unabhängig von einer späteren Produktbestellung (Aktivierung des Glasfaseranschlusses) erteilt werden.

Bei einer späteren Entscheidung nach Abschluss der Bauphase am eigenen Gebäude ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist.

Um den eingerichteten Glasfaser-Hausanschluss anschließend vollumfänglich nutzen zu können, muss ein kostenpflichtiger Glasfaser-Internetvertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen geschlossen werden. Dies kann die innogy TelNet GmbH sein, aber auch jedes andere Telekommunikationsunternehmen, das hierfür die geförderten Leitungen der innogy TelNet GmbH anmieten möchte.

Der Fachbegriff hierfür lautet „Open Access“. Dieser offene und diskriminierungsfreie Netzzugang ist eine Bedingung bei staatlich geförderten Ausbauprojekten. Als Endkunde können Sie dann zwischen den Anbietern frei wählen, die sich für dieses geförderte Glasfaser-Netz haben „freischalten“ lassen.

 

Welche Ansprechpartner stehen mir zur Verfügung?

Bei den Städten Hückeswagen und Wipperfürth:

 

Jonatán Garrido Pereira

02192/88-331

jonatan.garrido-pereira(at)hueckeswagen.de

 

Michael Schmitz

02267/64-292 oder 02192/88-630

michael.schmitz@wipperfuerth.de

 

Bei der BEW:

Glasfaser-Hotline

02267/686-400

glasfaser@bergische-energie.de

 

Durch wen wird das Breitband-Ausbauprojekt gefördert?

 

Das gemeinsame Breitband-Ausbauprojekt der Städte Hückeswagen und Wipperfürth wird gefördert durch:

Weiterführende Links in alphabetischer Reihenfolge

è Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Link auf https://www.bmvi.de

è Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (relaunch Breitbandprogramm)
Link auf https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2018/044-scheuer-relaunch-breitbbandprogramm.html

è innogy TelNet GmbH
Link auf https://www.innogy-highspeed.com/

è Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Link auf https://www.wirtschaft.nrw

è Schloss-Stadt Hückeswagen
Link auf http://www.hueckeswagen.de/start/

 

Wie ist der aktuelle Projektstand und –verlauf?

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bergische-energie.de/glasfaser/veranstaltungenaktuelles/