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Hückeswagen

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Eine kurze Reise in die Vergangenheit

Schenkungsurkunde von 1085

Hückeswagen wird erstmals im Jahre 1085 in einer Schenkungsurkunde der Fürstäbtissin Swanhildis von Essen erwähnt.
Hukengesuuage, die älteste Ortsbezeichnung, bedeutet soviel wie "Siedlung des Geschlechtes der Hunginger nahe dem Wasser.
"Von den Hückeswagener Grafen war Arnold der bekannteste. Er hat die damalige Festungsburg zu einer Grenzfeste ausgebaut.
1189 ging Hückeswagen in den Besitz der Grafen von Berg über.
Gräfin Margaretha von Berg, Schwester des Kölner Erzbischofs und Dom - Erbauers Konrad von Hochstaden, bewohnte die Burg.
Zu ihrer Zeit wurde die Leibeigenschaft aufgehoben und ein kirchliches Patronatsrecht eingeführt.
1360 wurde Hückeswagen mit Freiheit und vier Honschaften bergisches Amt. Die gleichzeitig begründete "Freiheit" war Sitz der Hofesverwaltung Hückeshoven.
Noch heute heißt der Ort im Volksmund "Heukeshowwen".
Erst im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts waren die Bemühungen der Reformatoren in Hückeswagen von Erfolg gekrönt. Im Zuge der Gegenreformation wurde Hückeswagen von 1631 bis 1651 schwarzenbergisch.
Schwere Bedrängnis, Brandschatzungen, Plünderungen, Zwangsbesetzungen zeichnen ein Bild des Grauens während des Dreißigjährigen Krieges.
Nach einem tollkühnen Eroberungsstreich eroberten die Berger "angestammte Rechte" zurück (1653).
Eine langanhaltende Erholungsphase, Aufblühen der Tuchmanufakturen und der Eisenindustrie, bis in Zeiten der kurfürstlichen Herrschaft Carl-Theodors wurde durch schwere Feuerbrünste unterbrochen.
Neuer Aufschwung, Beispiele gehobener Wohnkultur einer vom Unternehmertum geprägten Epoche blieben erhalten. Wichtige Verkehrsstraßen wurden angelegt.
Im September 1796 requirierte der napoleonische Marschall Ney mit seinen Truppen Schloß und Freiheit.
1809 setzten französische Verwaltungsreformen auch in Hückeswagen als Teil des Großherzogtums Berg neue Akzente. Nach dem Ende des "General-Gouvernements" ab 1815 preußisch, konnten sich die ansässigen Gewerbezweige stabilisieren und ausweiten.
Erster preußischer Landtagsabgeordneter wurde der Kaufmann Erwald Johanny, Restaurator des Schlosses.

Stadtrechte seit 1859

Urkunde zur Verleihung der Stadtrechte 1859

Die Rechte einer Stadt nach der rheinischen Städteordnung wurden Hückeswagen am 4. April 1859 verliehen.

Die derzeitige Entwicklung der Stadt wird nach zwei Weltkriegen vom völligen Erliegen der Tuchindustrie, von der Umorientierung auf Werkzeug- und Maschinenfabrikate und von einer ausgedehnten Bebauung der Außenbezirke bestimmt.

Eine umfassende Sanierung des historischen Altstadtkerns steht kurz vor einem guten Abschluss. Etwa 16 500 Einwohner leben in Hückeswagen.

Über 925 Jahre sind seit der ersten Nennung vergangen. An den langen Weg unserer alten und schönen Stadt werden Bürger und Gäste auf Schritt und Tritt erinnert, wenn sie in freundlicher Absicht mit Hückeswagen auf Tuchfühlung gehen.

Herzlich willkommen in einem Städtchen, das sich und Ihnen alles Gute erhalten hat.