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24.10.2018

Städte beabsichtigen den Breitbandausbau an BEW zu vergeben

BEW will Außenbereiche und Schulen mit Breitbandnetzen für schnelles Internet erschließen – Ausschreibung über den Netzausbau tritt in letzte Phase

Bei der Unterzeichnung des Vertrages

Sie kümmern sich um den Breitbandausbau: v.l.n.r: Reinhard Dalka (BEW), Michael von Rekowski (Bürgermeister Wipperfürth), Jens Langner (Geschäftsführer BEW) , Dietmar Persian (Bürgermeister Hückeswagen), Andreas Schröder (Hückeswagen), Michael Schmitz (Wipperfürth).

Das Verfahren für den Ausbau des Turbo-Internets ist entscheidend vorangeschritten: Aus der von den Städten Hückeswagen und Wipperfürth durchgeführten Ausschreibung ist das von der BEW - gemeinsam mit dem Kooperationspartner innogy TelNet - eingereichte Angebot als Favorit hervorgegangen. Die Städte werden nun gemeinsam mit der BEW die finale Abstimmung mit den Förderbehörden des Bundes und des Landes einholen, damit die BEW möglichst zeitnah mit dem Ausbau beginnen kann.

Das Ausbaukonzept sieht vor, dass bis Ende 2020 in mehreren Teilabschnitten Breitbandnetze mit einer Gesamtlänge von rund 250 km errichtet werden und so Bürger in ländlichen Gebieten ebenso wie Schulen und Bildungseinrichtungen schon bald über „echtes“ Hochgeschwindigkeits-Internet verfügen, wie Dietmar Persian, Bürgermeister von Hückeswagen, betont. „Wir haben uns stark gemacht für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur“, sagt er und fügt an: „Ein leistungsfähiges Internet ist entscheidend für die künftige Lebensqualität und Wirtschaftskraft in der Region.“ Sein Kollege aus Wipperfürth, Bürgermeister Michael von Rekowski, unterstreicht diese Aussage mit den Worten: „Eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur für Wasser, Energie und Telekommunikation ist heute für Betriebe und Privatpersonen die entscheidende Standortfrage – auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung, die unseren Alltag grundlegend verändern wird.“ Jens Langner, Geschäftsführer der BEW, freut sich über das Vertrauen der beiden Städte in ihr regionales Energieunternehmen: „Wir fühlen uns als überwiegend kommunales Unternehmen in der Mitverantwortung, die Voraussetzungen für eine gute Zukunft zu schaffen. Als Energieunternehmen haben wir viel Wissen und Erfahrung in komplexen und hochsensiblen Infrastrukturen. Diese bringen wir hier gerne ein.“
Für das Projekt gibt es 20 Mio. Fördermittel vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen. Ohne diese Unterstützung ist ein Ausbau in dünn besiedelten Gebieten wirtschaftlich nicht darstellbar, sind sich die beiden Bürgermeister und der BEW-Chef einig.

Im Fördergebiet kostenlos Glasfaser bis in jedes Haus

Das Ausbaukonzept für Hückeswagen und Wipperfürth sieht vor, dass Glasfaserkabel durchgängig bis in jedes Haus verlegt werden – und nicht nur, wie weit verbreitet, bis zum nächsten Verteilerkasten, von dem es dann per bestehendem Kupferkabel weitergeht. So werden Surfgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde im Down- und Upload und auch darüber hinaus technisch möglich. „Der vollständige Glasfaserausbau bis zu den einzelnen Gebäuden gilt trotz höherer Baukosten langfristig als die leistungsfähigste, langlebigste und volkswirtschaftlich vernünftigste Variante eines nachhaltigen Breitbandausbaus“, erklärt Jens Langner und ergänzt: „Die Bereitstellung des Glasfaser-Hausanschlusses soll für den Hauseigentümer während der Erschließungsarbeiten kostenlos sein und zwar unabhängig von einer Produktbestellung.“ Die BEW plant in allen Ausbaugebieten vor der jeweiligen Erschließungsphase Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger. Vorab sollen die betroffenen Haushalte von den Städten mit einem persönlichen Schreiben über das Projekt informiert werden. Der konkrete Zeitplan mit der Ausbaureihenfolge wird in den nächsten Monaten erarbeitet.

Zwei Städte schaffen mit BEW Zukunft

Den Bürgermeistern der beiden Städte ist es wichtig, dass die Einwohner in den dünner besiedelten Ortsteilen nicht benachteiligt werden. Für den Ausbau des schnellen Internets in den sogenannten „weißen Flecken“, also den derzeit unterversorgten Gebieten mit Bandbreiten von weniger als 30 Megabit pro Sekunde, stehen basierend auf dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell öffentliche Fördergelder des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das gilt auch für Anschlüsse von Schulen und Bildungseinrichtungen an das Breitbandnetz.  Ohne diese wäre ein Ausbau in ländlichen Gebieten nicht möglich.

Die BEW bietet die Erschließung und den Betrieb in den Gebieten gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner innogy TelNet an. Während sich die BEW vor allem auf den Ausbau und den Betrieb der passiven Netze konzentriert, soll innogy TelNet für die aktive Technik und die Bereitstellung der nötigen breitbandigen Produkte sorgen. Zur Kooperation mit innogy TelNet sagt Jens Langner: „Mit innogy TelNet haben wir einen professionellen und leistungsfähigen Partner an unserer Seite, der bereits in zahlreichen Erschließungsprojekten seine Fähigkeiten bewiesen hat und dem Kunden ein zeitgemäßes und wettbewerbsfähiges Breitbandangebot unterbreiten kann.“