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Hückeswagen

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23.01.2018

Kosten der Modelle unterscheiden sich nur wenig

Stadt veröffentlicht Gegenüberstellung der Kosten der verschiedenen Varianten der Schulplanung

Tabellarische Übersicht über die Kosten (Anklicken für Vergrößern)

Im Rahmen der öffentlichen Diskussion zur Schulentwicklung und dem Bürgerbegehren wird der Bürgermeister oftmals gebeten, die auf lange Sicht entstehenden Kosten der unterschiedlichen Varianten darzustellen. Hierbei geht es neben den einmaligen investiven Kosten auch um die laufenden Kosten für den Betrieb und die laufende bauliche Instandhaltung. Diese laufenden Kosten wurden in der aktuellen Diskussion nicht weiter thematisiert, waren aber Gegenstand der Varianten-Studien durch das Büro Zacharias im Jahr 2015. Ziel war es damals, die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Varianten zu vergleichen.

Eine Übersicht über die derzeit diskutierten Varianten

Empfehlung der Verwaltung zur Ratssitzung am 28.11.2017

  • Neubau einer dreizügigen Grundschule im Brunsbachtal
  • Dabei wurde davon ausgegangen, dass mittelfristig die Realschule in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung mit ins Hauptschulgebäude an der Weststraße zieht.

Ratsbeschluss vom 28.11.2017

  • Schnellstmögliche Erweiterung, Umbau und Sanierung des Gebäudes an der Montanusschule zur gemeinsamen Unterbringung der Realschule und der Hauptschule
  • Anschließender Umzug der Löwengrundschule in das sanierte und geringfügig erweiterte Realschulgebäude

Inhalt des Bürgerbegehrens

  • Neubau einer dreizügigen Grundschule im Brunsbachtal
  • Die Realschule bleibt im Gebäude an der Kölner Straße.
  • Dabei wird davon ausgegangen, dass die Hauptschule im Gebäude an der Weststraße bleibt.

Welche Kosten werden betrachtet?

Investive Kosten
Es handelt sich um grobe Schätzkosten auf der Grundlage der bisher vorliegenden Pläne. Enthalten sind bei allen Werten größere Ansätze für Unvorhergesehenes (40 % bei Sanierungen und 25 % beim Neubau). Beim Grundschulneubau im Brunsbachtal sind außerdem die notwendigen Kosten für den Grundstücksankauf genannt.

Laufende Kosten
Das Büro Zacharias hat für die Berechnung der laufenden Kosten seinerzeit folgende Systematik angegeben: „Die Betriebskostenansätze wurden auf Grundlage der Realkosten 2006 bis 2011 ermittelt. Für den Energieverbrauch der Standorte wird auf 5 Jahre der ermittelte Realwert, für die restlichen 20 Jahre ein um 30 Prozent reduzierter Kostensatz berechnet, um den Effekt der bis dahin als durchgeführt angenommenen energetischen Sanierungsmaßnahmen abzubilden.“

Dargestellt wurden die angenommenen Kosten für 25 Jahre, wobei es sich natürlich lediglich um ganz grobe Werte handelt. In der beigefügten Tabelle sind die laufenden Kosten aus der Studie 2015 aufgerundet und in einer Summe dargestellt.

Die Gegenüberstellung macht deutlich, dass die mittelfristig entstehenden Kosten bei allen Varianten in vergleichbarer Größenordnung sind. Die Unterschiede sind eher inhaltlicher Natur.  Die Empfehlung der Verwaltung zielte darauf ab, den Grundschulneubau vorzuziehen und die räumliche Zusammenlegung von Haupt- und Realschule erst mittelfristig in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung durchzuführen.