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07.12.2017

Gemeinsam gegen Motorradlärm

Treffen der Behörden und der Bürgerinitiative

Foto: R.B./Pixelio.de

Mitte November fand ein Treffen der Bürgerinitiative gegen Motorradlärm an der Bevertalsperre und verschiedener Behördenvertreter statt. Die Städte Radevormwald, Wipperfürth und Hückeswagen sowie der Oberbergische Kreis und die Polizei Oberberg haben sich mit den Vertretern der Bürgerinitiative geeinigt, dass man weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Motorradlärms an der Bevertalsperre ergreifen möchte. 

Einig war man sich dabei auch, dass man keineswegs den Motorradtourismus in der Region verhindern möchte. Ziel soll es nur sein, die Lärmbelästigung für die Anwohner zu reduzieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, soll weiterhin auf die Zusammenarbeit der Behörden gesetzt werden. Ein wichtiges Element dabei ist die regelmäßige Kontrolle durch die Polizei, wie sie bereits im vergangenen Sommer durchgeführt wurde. Aber auch weitere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen durch die beteiligten Behörden geprüft werden. 

Bereits durch den erfolgten Umbau der K5 im Bereich der Bevertalsperre wurde eine Verbesserung erzielt. Die Verwaltungen des Kreises und der Stadt sprachen sich dafür aus, auch in Zukunft keine Verpflegungsstände in der bisherigen Form am Beverdamm zuzulassen. 

Im nächsten Jahr wird es weitere Treffen zwischen den Behördenvertretern und der Bürgerinitiative geben. Hückeswagens Bürgermeiste Dietmar Persian unterstreicht deren Bedeutung: „Fortschritte können nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten erreicht werden. Ich denke, dass der vergangene Sommer schon einige Verbesserungen gebracht hat. Wir müssen weiter einen Ausgleich finden zwischen den berechtigten Interessen der Touristen und der Anwohner der Bevertalsperre.“