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12.07.2017

Kreis informierte über Ehrenamtliche Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge

Mit dem Projekt Do it! hat der Kreis ein besonderes Qualifizierungs- und Betreuungskonzept entwickelt

Mitarbeitende des Kreisjugendamtes (Amtsvormundschaft) unterstützen Oberbergerinnen und Oberberger, die ehrenamtliche Vormundschaften für minderjährige Flüchtlinge übernehmen möchten (v.l.n.r.): Christine Zimmermann, Antje Dittl und Dennis Berster (Foto: OBK)

Oberbergischer Kreis. Das Kreisjugendamt des Oberbergischen Kreises freut sich über das Interesse von Bürgerinnen und Bürgern an einer Ehrenamtliche Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge. Um die interessierten Ehrenamtlichen optimal auf ihre verantwortliche Aufgabe vorzubereiten, hat der Oberbergische Kreis in Kooperation mit dem Projekt Do it! ein besonderes Qualifizierungs- und Betreuungskonzept entwickelt. "Eine erste Informationsveranstaltung dazu im Kreishaus wurde gut angenommen", sagt Ralf Schmallenbach, Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises. "Die Teilnehmenden zeigten sich interessiert und haben die Möglichkeit genutzt, Fragen zu klären."

Das Projekt Do it! gewinnt, qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und ergänzt somit die bisher bestehende Angebotsstruktur der Amtsvormundschaften im Oberbergischen Kreis. Das Projekt Do it! gibt es bereits seit 2007, es wird von der EU gefördert. Die Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge bringt viele Herausforderungen mit sich Jeden Tag verlassen Kinder und Jugendliche in Krisengebieten ihre Heimat. Sie flüchten zum Beispiel vor Krieg, Hunger und Zwangsheirat, Missbrauch als Kindersoldat oder Perspektivlosigkeit. Angekommen in einem fremden Land mit unbekannter Sprache und Kultur sind diese jungen Menschen in besonderem Maß auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge bringt viele Herausforderungen mit sich. So muss sich der Vormund beispielsweise mit Fluchtursachen, Verlusterfahrungen der Kinder sowie schulischen und beruflichen Perspektiven befassen, hinzu kommt das vielschichtige Aufenthalts- und Asylrecht.

Wer ehrenamtlicher Vormund werden möchte, kann beim Kreisjugendamt (Beistandschaften/Vormundschaften) einen Gesprächstermin vereinbaren oder einen Bewerbungsbogen anfordern:

Kontakt:

Weitere Informationen erhalten Sie im nachstehend verlinkten Flyer .