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20.10.2010

Informationen aus der Finanzverwaltung NRW

Kein Warten mehr auf die Lohnsteuerkarte Die Umstellung auf ein elektronisches Verfahren beginnt. In diesem Jahr bleibt die Post mit der neuen Lohnsteuerkarte aus. Künftig wird das farbige Dokument aus Pappe durch ein elektronisches Verfahren ersetzt.

Lohsteuerkarte

Damit entfällt für die Steuerbürger ein gewohntes Ritual. „Die Lohnsteuerkarte in Papierform gehört schon bald der Vergangenheit an und wird durch ein zeitgemäßes und vor allem bürgerfreundliches elektronisches Verfahren ersetzt“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans am Montag in Düsseldorf.

Deswegen ist die Lohnsteuerkarte 2010 auch für das Jahr 2011 bis zur Einführung des elektronischen Verfahrens gültig. Für die erfolgreiche Umstellung des Verfahrens ist es notwendig, dass alle Arbeitgeber die Lohnsteuerkarten ihrer Arbeitnehmer für 2010 noch aufbewahren und nicht Ende des Jahres vernichten. Sie dient bis zur Umstellung weiterhin als Grundlage für die Berechnung der abzuführenden Lohnsteuer. Sofern Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragen sind, gelten diese auch im Jahr 2011 weiter. Ändert sich für 2011 etwas an den Angaben, ist zum Beispiel ein Kind geboren oder eine Ehe geschieden worden, muss der Steuerpflichtige dies dem Finanzamt mitteilen. Nur so kann der Arbeitgeber den richtigen Lohnsteuerbetrag einbehalten, wodurch Korrekturen am Ende des Jahres vermieden werden. 

Hintergrund für die Weitergeltung der Lohnsteuerkarte 2010 ist die Umstellung auf ein zeitgemäßes elektronisches Verfahren. Dabei sind ab 2011 nicht mehr die Meldebehörden, sondern die Finanzämter für die Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (z.B. Steuerklassenwechsel, Eintragung von Kinderfreibeträgen und anderen Freibeträgen) zuständig. Zukünftig erhalten die Arbeitgeber die für den Lohnsteuerabzug benötigten Daten direkt von der Finanzverwaltung. 

Das alte Verfahren war mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand für alle Beteiligten verbunden. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entfällt nun die Weitergabe der Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber. Arbeitgeber sparen sich nun die manuelle Erfassung, Auswertung, Verwaltung und Vernichtung der Lohnsteuerkarten.  „Damit profitieren alle von der Einführung des neuen elektronischen Verfahrens: Unternehmen, Behörden und Bürger“, erklärte Finanzminister Walter-Borjans. Allein durch den Wegfall der Kosten für die Ausstellung der Lohnsteuerkarte in Papier werden zudem bundesweit rund 50 Mio. EUR eingespart. 

Weitergehende Hinweise und Informationen zur Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte finden Sie im Internet unter www.elster.de

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