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01.12.2011

Warnung vor Wodka der Firma Bärenkrone

Auch im Oberbergischen sind Produkte sichergestellt worden

Oberbergischer Kreis. Das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz hat auf Grund von Laboruntersuchungen festgestellt, dass Wodka der Firma Bärenkrone GmbH & Co. KG aus Leinefelde/Worbis einen deutlich erhöhten Methanolgehalt aufweist. Deshalb hat das Thüringer Landesamt am 18.11.2011 vor dem Verzehr von Wodka folgender Marken der Firma Bärenkrone öffentlich gewarnt:

„Excellent Vodka V 24 Original" (Methanolgehalt 13,99 g/l Wodka),
„Vodka AntiVirus“ (Methanolgehalt 17,54 g/l Wodka),
„Premium Vodka Cosmos“ (Methanolgehalt 18,36 g/l Wodka).

Mit Gehalten zwischen 3.700 und mehr als 5.000 g Methanol je Hektoliter reinen Alkohols ist der in der EU zulässige Höchstwert von 10 g Methanol je Hektoliter reinen Alkohols (0,1 g/l) erheblich überschritten.

Empfänger der betroffenen Wodka-Sorten sind insbesondere Kioske, Tankstellen, Diskotheken und Getränkemärkte auch in Nordrhein-Westfalen.

Laut Dr. Stefan Kohler, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes, hat der Oberbergische Kreis sofort nach Bekanntwerden der Warnung Kontrollen im Lebensmitteleinzelhandel durchgeführt. Obenstehende Produkte sind auch hier im Handel gefunden und sichergestellt worden. "Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Flaschen an den Endverbraucher gelangt sind" , so Dr. Kohler.

Der in Thüringen untersuchte Wodka wurde als gesundheitsschädlich eingestuft. Durch Methanolvergiftungen können gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden, die zur Erblindung führen können, in schwerwiegenden Fällen mit Todesfolge.

 

Der zuständige Dezernent für Verbraucherschutz des Oberbergischen Kreises, Herr Dr. Dickschen, warnt Verbraucher dringend vor dem Genuss: „Der Wodka sollte auf keine Fall getrunken und auch nicht in Mixgetränken verwendet werden. Es besteht Gesundheitsgefahr! Verbraucher, die den genannten Wodka gekauft haben, werden gebeten, sich an das Lebensmittelüberwachungsamt des Oberbergischen Kreises zu wenden“. Ansprechpartnerin ist Frau Sandra Hombach, Tel. 02261 88-3924.