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13.03.2021

Zusätzliche Impftermine ab nächster Woche

Im Oberbergischen Kreis können in den nächsten 14 Tagen zusätzliche 2.000 Impftermine für Personen über 80 Jahren angeboten werden. Erste Impfungen von immobilen Personen mit Pflegegrad 4 und 5 sind ab dem 17.03.2021 möglich.

Eine Presseinfo des Oberbergischen Kreises

Ab Montag (15.03.2021) können im Oberbergischen Kreis 14 Tage lang 2.000 zusätzliche Impftermine für Personen über 80 Jahren angeboten werden. Das Angebot richtet sich an Personen, die noch keinen Impftermin vereinbart haben oder einen späten Impftermin in den kommenden Monaten erhalten haben. Ein Termin kann ab sofort über die bundesweite Service-Hotline 0800/ 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung und unter www.116117.de vereinbart werden. Die Impfungen werden im oberbergischen Impfzentrum in Gummersbach durchgeführt.

Möglich wird das zusätzliche Terminkontingent, weil das Land Nordrhein-Westfalen in den nächsten zwei Wochen 600 zusätzliche Impfdosen bereitstellt. Darüber hinaus hat das Impfzentrum Zugriff auf weitere 1.400 Impfdosen. Diese Dosen konnten bisher aus organisatorischen Gründen nicht verimpft werden. Ralf Schmallenbach, Gesundheitsdezernent und Leiter des Impfzentrums, erklärt: „Bei der Kalkulation der Impftermine gilt die Vorgabe, dass mit jedem gelieferten Impfstoff-Fläschchen, dem sogenannten Vial, sechs Impfungen durchgeführt werden können. Oftmals können aber sogar sieben Dosen entnommen werden. Darauf gibt es aber keine Garantie. Das Plus darf die Kassenärztliche Vereinigung nach Landesvorgabe deshalb bei der Vergabe der Impftermine nicht miteinkalkulieren. Es könnte sonst zu einer Überbuchung kommen und wir müssten dann eventuell Menschen wieder nach Hause schicken, weil nicht genügend Impfstoff bereitsteht.“ Aktuell komme es deshalb regelmäßig vor, dass am Ende eines Impftages nach Durchführung aller Termine und der Verimpfung aller angebrochenen Vials ein ungeöffnetes Vial überbleibt.

„Die Personen, die aktuell für die Impfung mit Biontech priorisiert sind, sind über 80 Jahre alt. Diese Personen sind oft eingeschränkt mobil. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es schwer möglich ist, am Ende eines Impftages ausreichend Personen zu erreichen, die bereit sind, relativ spontan ins Impfzentrum zu kommen“, sagt Ralf Schmallenbach. Deshalb würden für die übrig gebliebenen Vials nun ganz bewusst zusätzliche Termine bereitgestellt: „Das schafft Planbarkeit für die Impflinge und das Impfzentrum. Dieses Vorgehen ist mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmt.“

Erste Impfungen von immobilen Personen mit Pflegegrad 4 und 5


Neben dem zusätzlichen Terminkontingent für Personen über 80 Jahren, die in der eigenen Häuslichkeit leben, können im Oberbergischen Kreis ab nächster Woche Mittwoch (17.03.2021) auch erste immobile pflegebedürftige Personen zu Hause geimpft werden. „Das Land stellt 300 Impfdosen Biontech-Impfstoff für bettlägerige Personen mit Pflegegrad 4 oder 5 bereit. Es können zunächst rund 100 Haushalte besucht werden, in denen eine pflegebedürftige Person und bis zu zwei pflegende Angehörige geimpft werden können“, berichtet Gesundheitsdezernent Ralf Schmallenbach. Die Impfungen werden über die Hausärztinnen und Hausärzte durchgeführt. Diese erhalten nach Landesvorgabe fertig aufbereitete Spritzen und entscheiden anhand ihrer Patientenkartei, welche Personen geimpft werden können. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen nicht selbst aktiv werden.

Informationen zum Impfzentrum erhalten Sie unter www.obk.de/impfzentrum. Auf dieser Seite können Sie auch einen virtuellen Rundgang durch das Impfzentrum machen. Unter www.obk.de/corona-faq  beantwortet der Oberbergische Kreis häufig gestellte Fragen zur Impfung und zum Impfzentrum.