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Hückeswagen

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09.07.2020

Das ISEK ist mehr als nur Schloss

Nutzung des Schlosses Hückeswagen und des Schlossplatzes

Es gab in letzter Zeit einige Irritationen bezüglich der Planungen für eine neue Nutzung des Schlosses im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Die Schloss-Stadt Hückeswagen möchte daher nochmals klarstellen, in welche Richtungen die Überlegungen derzeit gehen.

Durch den Planungsausschuss wurde im Juni beschlossen, dass eine Machbarkeitsstudie für das Schloss erstellt werden soll. Dabei soll untersucht werden, wie eine neue Nutzung des Schlosses aussehen kann und welchen baulichen Zustand das Gebäude hat. Ziel dabei ist es, sowohl einen Teil der Verwaltung im Schloss zu behalten als auch eine breitere Nutzung durch die Bevölkerung zu ermöglichen – z.B. für Veranstaltungen oder zur Nutzung für Vereine und Firmen. Auch die Möglichkeit der Einrichtung einer Gastronomie in einem Teil des Schlosses soll dabei geprüft werden. Dies entspricht den aktuellen Vorschlägen der FaB.  Der Beschluss für die Machbarkeitsstudie wurde vom Planungsausschuss einstimmt gefasst – bei Enthaltung der FaB.

Diese Machbarkeitsstudie ist notwendig, um überhaupt einen Überblick über die notwendigen und umsetzbaren Maßnahmen und die voraussichtlichen Kosten zu erhalten – und um Fördermittel für den Umbau des Schlosses im Rahmen des ISEK zu beantragen. Denn eins ist klar: Ein umfangreicher Umbau der Schlosses wird so oder so notwendig werden, um das Schloss in Bezug auf Brandschutz, Barrierefreiheit und bei den sanitären Einrichtungen auf einen aktuellen Stand zu bringen und überhaupt weiter nutzbar zu halten. Natürlich sind auch für die neuen Nutzungen entsprechende Umbauten notwendig. Dies wird Kosten verursachen, die mit den erheblichen Fördermitteln im Rahmen des  ISEK und der Regionale 2025 zumindest teilweise gegenfinanziert werden können.

Ein Verein, wie er jetzt ins Spiel gebracht wird, wird die für diese Umbaumaßnahmen notwendigen Summen kaum alleine stemmen können. Dennoch kann ein solcher Verein sinnvoll sein, nachdem der Umbau abgeschlossen wurde, um die laufende Unterhaltung und besondere Maßnahmen im und am Schloss zu organisieren und zu finanzieren.


ISEK hat die gesamte Stadt im Blick

Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass das ISEK dabei seinen Blick nicht nur auf das Schloss richtet. Auch andere Bereiche der Innenstadt wie der Wilhelmsplatz oder der Bahnhofsplatz sind Teil des Kernprojektes. Die Wupperauen und der Stadtpark sollen als flankierende Maßnahmen in Angriff genommen werden. Bürgermeister Dietmar Persian: „Ich bin mir sicher, dass das ISEK in seiner Gesamtheit ein wichtiger Schritt für Hückeswagen ist. Mit den vorgesehenen Maßnahmen können wir die Innenstadt fit für die Zukunft machen und gerade die Plätze und Grünflächen in der Stadt attraktiver für die Menschen gestalten.“

Gespräche mit dem Ministerium und der Bezirksregierung haben auch bereits ergeben, dass das ISEK keineswegs tot ist, sondern gute Chancen auf eine Förderung bestehen.


Nutzung des Schlossplatzes in Corona-Zeiten


Leider sind in Zeiten von Corona Volksfeste und andere gesellige Veranstaltungen weiterhin bis mindestens Ende Oktober durch das Land untersagt. Auch das Altstadtfest kann aus diesem Grund nicht stattfinden. Natürlich sorgen sich auch die Stadt und das Stadtmarketing Hückeswagen um die Vereine, denen besonders die Einnahmen aus dem Altstadtfest fehlen werden. Hier gibt es beim Stadtmarketing auch bereits Überlegungen, wie alternative Veranstaltungen organisiert werden können, die die Corona-Regeln einhalten.

Natürlich steht der Schlossplatz jederzeit kostenlos Vereinen zur Verfügung, die ihn für Veranstaltungen, die im Rahmen der Corona-Regeln (max. 100 Personen, Mindestabstand 1,5 m, Erfassung der Kontaktdaten) zulässig sind, nutzen wollen. Auch Möglichkeiten zur Unterbringung von Bierzeitgarnituren und Kühlanlagen können gefunden werden.

Bisher gab es entsprechende Anfragen oder Absprachen noch nicht. Die Stadt wird daher zusammen mit dem Stadtmarketing die großen Hückeswagener Vereine anschreiben und abfragen, ob vor dem Hintergrund der Corona-Regeln Interesse an einem solchen Angebot auf dem Schlossplatz besteht.