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19.06.2020

Baden an der Bever in Coronazeiten

Nur begrenzte Kapazitäten an der Talsperre

Lockt zum Baden: Die Bever-Talsperre

Am Donnerstag, 18.06.2020 haben sich Vertreter der Ordnungspartnerschaft Bevertalsperre (Anrainerkommunen, Oberbergischer Kreis, Polizei, Wupperverband, DLRG und Anwohner)  in Hückeswagen getroffen, um die Situation an der Talsperre in den kommenden Sommermonaten und der anstehenden Badesaison zu besprechen.

Bereits die ersten warmen Wochenenden haben gezeigt, dass viele Bewohner aus den umliegenden Städten, aber auch von weiter her die Bevertalsperre besuchen wollen. Die eingeschränkten Möglichkeiten für Urlaub im Ausland oder vielfach auch der Wunsch, eher zu Hause zu bleiben, locken die Gäste an das attraktive Badegewässer im Bergischen Land.
Es ist daher davon auszugehen, dass die Besucherzahlen in den Sommermonaten noch weiter steigen werden.

Die Teilnehmer der Ordnungspartnerschaft waren sich einig, dass man den Besuchern ein fröhliches und sicheres Badevergnügen an der Bever ermöglichen möchte. Die fortdauernde Bedrohung durch das Corona-Virus bedeutet aber auch einige Einschränkungen.

Auch auf den Liegewiesen rund um die Bevertalsperre ist das Abstandgebot von 1,5 Metern einzuhalten. Das bedeutet natürlich, dass die Plätze an den ausgewiesenen Badestellen am westlichen Ufer der Bevertalsperre (Zeltplätze, Liegewiese an der zornigen Ameise) begrenzt sind. Auf den Liegewiesen und den Uferflächen können daher nicht so viele Menschen sein, wie sonst im Sommer üblich.

Wenige Parkplätze rund um die Bever

Auch in Nicht-Corona-Zeiten sind die Parkplätze rund um die Bevertalsperre begrenzt. Die Ordnungspartnerschaft weist darauf hin, dass die Einhaltung der Parkvorschriften kontrolliert wird. Die Straßen von und zur Bevertalsperre müssen in jedem Fall befahrbar bleiben und insbesondere die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge in ausreichender Breite freigehalten werden. Die Ordnungsbehörden werden dies strikt überwachen und Parksünder verwarnen oder notfalls auch abschleppen lassen.  In diesem Zusammenhang sei auch auf den seit Mai bundesweit geänderten Bußgeldkatalog hingewiesen, der höhere Strafen für Falschparker vorsieht.

Aus diesem Grund bitten die Teilnehmer der Ordnungspartnerschaft darum, wenn eben möglich auf eine Anfahrt mit dem Auto zu verzichten. Gerade bei schönem Wetter bietet sich eine Fahrradtour zur Bever an. Wenn zu erwarten ist, dass an sonnigen Wochenenden viele Besucher die Bevertalsperre bevölkern, sollte auf einen Besuch besser ganz verzichtet werden.


Waldbrandgefahr hoch / Offenes Feuer verboten

Neben den Gefahren durch das Corona-Virus ist aber auch eine weitere Gefahr nicht zu unterschätzen. Die trockenen Sommer der vergangenen Jahre und das ebenfalls trockene Frühjahr haben die Wälder rund um die Bevertalsperre ausgetrocknet. Entsprechend ist die Waldbrandgefahr auch in diesem Jahr sehr hoch. Was schon eine einzelne weggeworfene Zigarettenkippe anrichten kann, konnte man vor einigen Wochen in Gummersbach erleben, wo durch diese Unachtsamkeit 75 Hektar Wald in Brand gesetzt wurden.

Um ähnliche Katastrophen in Hückeswagen zu vermeiden, ist Rauchen im Wald und offenes Feuer rund um die Bevertalsperre strengstens untersagt, da es lebensgefährlich werden kann. Die Einhaltung dieses Verbots wird mit Streifen zu Wasser und auf dem Land auch kontrolliert.

Bürgermeister Dietmar Persian bittet Bürger und Besucher darum, sich an die Regeln zu halten: „Unsere Bevertalsperre ist ein tolles Naherholungsgebiet und zieht zu Recht viele Gäste aus Nah und Fern an. Leider sind die Zeiten von Corona nicht dafür geeignet, sich in großen Menschenansammlungen aufzuhalten. Deswegen bitte ich alle Besucher, sich umsichtig zu verhalten und sich und andere nicht zu gefährden.“