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Hückeswagen

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07.04.2020

Kontaktverbot trotz schönem Wetter

Die meisten Hückeswagener halten sich an die Regeln

Das wunderbare Frühlingswetter lockt derzeit natürlich viele Menschen nach draußen. Wer keinen eigenen Garten hat, möchte die Natur genießen. Zwar ist gegen einen Spaziergang im Grünen nichts einzuwenden, aber dabei müssen aufgrund der Gefahr der Infektion mit dem Corona-Virus einige Regeln beachtet werden.

Am letzten Wochenende war bei strahlendem Sonnenschein schon zu beobachten, dass die meisten Hückeswagener und Besucher sich an diese Regeln halten. Maximal zwei Personen dürfen in der Öffentlichkeit zusammen sein – es sei denn, es handelt sich um Familien, die in einer Wohnung zusammenleben.  Auch das Grillen und Picknicken auf öffentlichen Flächen ist untersagt.

Bürgermeister  Dietmar Persian; „Natürlich ist es schade, wenn man sich bei dem Wetter nicht mit Freunden treffen kann. Aber wichtig ist jetzt, dass wir uns an die Regeln halten. Nur wenn wir jetzt diszipliniert sind, können wir die Verbreitung des Virus eindämmen.“

Das Ordnungsamt der Schloss-Stadt Hückeswagen und die Polizei sind regelmäßig unterwegs, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Bürgermeister Persian: „Wie mir die Kollegen berichten, hält sich der weit überwiegende Teil der Hückeswagener an die bekannten Regeln. Spätestens dann zeigen sich die allermeisten verständig, wenn sie persönlich von unseren Mitarbeitern angesprochen werden. Darüber bin ich sehr froh. Leider gibt es aber auch immer noch ein paar „schwarze Schafe“, die meinen, sich nicht an die Regeln halten zu müssen.“


Bußgeldkatalog sieht empfindliche Strafen vor.


Und das kostet. Die Landesregierung NRW hat zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog veröffentlicht, der sowohl von der Polizei wie vom Ordnungsamt eingesetzt wird. So kostet eine Ansammlung von mehr als zwei Personen, die nicht zusammenleben, ein Bußgeld von 200 Euro – pro Person! Und wer abgeholte Speisen in 50 Meter Entfernung rund um das Lokal verzehrt, muss lt. Bußgeldkatalog ebenfalls 200 Euro bezahlen. Auch das Grillen oder Picknicken in öffentlichen Anlagen sollte man tunlichst unterlassen: 250 Euro kostet das für  jeden Teilnehmer.

Bürgermeister Persian: „Leider mussten wir am Wochenende 15 Bußgelder verhängen und auch am gestrigen Montag wurden nochmals 9 Verstöße zur Kasse gebeten. Wie gesagt, das sind nur Ausnahmen und die meisten halten sich an die Regeln. Aber ich bitte nochmals alle Hückeswagenerinnen und Hückeswagener: Bleiben Sie zu Hause oder wenn Sie ins Freie gehen: Bleiben Sie unter sich! Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um sich mit Freunden zu treffen und erst recht nicht, um mit ihnen zu Grillen. So können wir uns solidarisch zeigen mit denen, die wir vor einer Ansteckung schützen wollen.“