Das Heimatmuseum der Stadt Hückeswagen

Orstgeschichte lebendig gemacht.
Kommen Sie mit uns auf einen virtuellen Rundgang durch die "gute Stube" der Stadt Hückeswagen und blicken in eine bewegte und bewegende Geschichte.
Rundgang durch das Museum
Lernen Sie unser Museum virtuell kennen - für den richtigen Eindruck müssen Sie uns schon persönlich besuchen!
Der Rundgang durch das Museum beginnt im Erdgeschoß. Hinter dem Eingang sieht man ein komplettes Handwerkszeug aus einer Hückeswagener Küferwerkstatt aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Schmiedeeiserne Waffeleisen, auch "Oblateneisen" genannt. Darunter sind gußeiserne Öfen, die für Zimt- und ähnliche Trockenwaffeln verwendet wurden
Im großen Saal des ehemaligen Palas und der späteren Kirche sind Gegenstände bergischer Wohnkultur, vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert, ausgestellt. Schränke, kostbare Truhen, Stand- und Wanduhren sowie Zinn-, Kupfer- und Messinggeschirr
Im Kapellenvorraum sind Stücke aus der mittelalterlichen Geschichte zu sehen. Auf bedeutsame Ereignisse aus Hückeswagens Geschichte, seiner Grafen und Burgherren weisen Kopien von Urkunden und Siegeln hin. Aufwertung für das frühe Hückeswagen: Römische Ablaßbriefe. Gefäße aus dem 11. bis 13. Jahrhundert verdeutlichen überdies die Epoche.
Auf einer Lithografie aus dem Jahre 1864 sind 14 Ansichten verschiedener Spinnereien, Tuch- bzw. Streichgarnfabriken und Färbereien um die alte Stadtansicht von Hückeswagen herum gruppiert. Die Textilherstellung war über lange Zeit der wichtigste industrielle Gewerbezweig des Ortes. Über eine Wendeltreppe wird im Torturm das obere Stockwerk erreicht.
Waffen und Kupferstiche, darunter eine prächtige Darstellung der Reichsstände im 16. Jahrhundert, tragen zur Veranschaulichung der nachmittelalterlichen Zeit bei. In der Turmkapelle steht eine große Holzplastik der hl. Katharina von Alexandrien (Eiche, ungefaßt, ca. 80 cm hoch) aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die Figur ist niederrheinisch. Das älteste Gotteshaus in Hückeswagen war der hl. Katharina geweiht.
Im Kapellvorraum liegt die "Clarenbach - Bibel"
Eine spätgotische Kreuztragungsgruppe, Teil eines niederrheinischen Flügelaltars, ein Holzrelief des hl. Martin von Tours zu Pferde, ein historisches schmiedeeisernes Lavabo, ein Adlerlesepult, Leuchter, Ausstattungsstücke aus alten Hückeswagener Gotteshäusern, Devotionalien, Meßgeräte; das sind späte Zeugnisse einer einst kostbaren Kircheneinrichtung.
Kommen Sie doch einfach mal vorbei, und bewundern Sie die Schätze aus der bewegten Hückeswagener Geschichte.















